Über mich

Familie & Freizeit

Ich lebe in Nordschleswig – gemeinsam mit Kathrine und unseren beiden Söhnen Julius (6) und Linus (2). Ich bin ein Kind der deutschen Minderheit, aufgewachsen mit ihren Kindergärten, Schulen und Vereinen. Heute erleben unsere Kinder genau diesen Alltag in den Einrichtungen der Minderheit.

In meiner Freizeit bin ich viel in Bewegung: Beim Laufen – im Training oder bei Marathons in Berlin und Kopenhagen – finde ich Ausgleich und Energie. Im Winter zieht es mich in die Berge zum Skifahren. Besonders wichtig ist mir die Zeit mit Familie und Freunden.

Berufliche Erfahrungen

Mein beruflicher Weg ist geprägt vom Brückenbauen – auch über Grenzen hinweg. Vom Sønderjyllands Erhvervscenter und DAMP über meine Tätigkeit als Projektchef in der Region Syddanmark bis zur Kieler Staatskanzlei als politischer Referent ging es stets darum, Perspektiven zusammenzubringen und Lösungen zu entwickeln.

Als Stadtrat in Flensburg war ich Mitglied des Verwaltungsvorstands und verantwortlich für Bildung, Sport und Kultur, Stadtentwicklung, Integration sowie öffentliche Dienste und Sicherheit. Diese Aufgaben haben meinen Blick für Zusammenhänge geschärft und mein Netzwerk im Grenzland gestärkt.

Politisches Engagement

Ich habe viele Jahre kommunalpolitische Verantwortung getragen – unter anderem in der Kommune Sønderborg für die Schleswigsche Partei, davon 16 Jahre als Ausschussvorsitzender und 8 Jahre als erster stellvertretender Bürgermeister. Nach zwei Jahrzehnten habe ich diese Aufgaben bewusst beendet, um meinen Fokus stärker auf die deutsche Minderheit insgesamt zu richten.

Ich kenne die Minderheit aus eigener Erfahrung und habe zugleich ein Gespür für die Mehrheit – sprachlich, kulturell und politisch. Diese Perspektive prägt mein Handeln bis heute.

Auch international durfte ich früh Verantwortung übernehmen, etwa als Präsident der Jugend Europäischer Volksgruppen und im Präsidium der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen. Bis heute engagiere ich mich in europäischen Netzwerken und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Motivation & Ansporn

Die deutsche Minderheit ist für mich Lebensweg und Verantwortung zugleich. Ich bin in ihren Einrichtungen aufgewachsen – und heute wachsen meine Kinder dort auf. Diese Verbindung prägt meinen Antrieb.

Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Minderheit auch in Zukunft stark, verlässlich und offen bleibt. Entscheidend ist für mich, gemeinsam mehr zu erreichen – durch Zuhören, klare Ziele und Brücken zwischen Generationen, Ehrenamt und Hauptamt sowie Minderheit und Mehrheit.