Kategorie: Leserbrief

  • Die Stärke unserer Minderheit entsteht im Dialog

    Die Neujahrstagung des Bundes Deutscher Nordschleswiger ist ein guter Anlass, um innezuhalten und gemeinsam nach vorn zu blicken. Unsere Minderheit steht vor wichtigen Entscheidungen – in Bildung, Kultur, Politik und Organisation. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Fragen nicht übereinander, sondern miteinander beraten. Meine Kandidatur für den Hauptvorsitz des BDN steht deshalb unter einem klaren Leitgedanken: Die Stärke unserer Minderheit entsteht im Dialog. Bevor es um Programme, Positionen oder Beschlüsse geht, braucht es Begegnung, Vertrauen und gemeinsames Nachdenken. Nur so entstehen tragfähige Lösungen.

    Vor diesem Hintergrund habe ich im Dezember einen 5-Punkte-Plan für eine starke Deutsche Minderheit vorgestellt. Er bündelt zentrale Zukunftsfragen in fünf Schwerpunkten: erstens verlässliche Schulen und Kindergärten als Fundament unserer Minderheit, zweitens Zusammenhalt und Solidarität, die im Alltag spürbar werden, drittens eine zeitgemäße Vermittlung unserer Identität, offen und anschlussfähig für alle Generationen, viertens mehr Beteiligung und Gleichstellung, damit Engagement leichter möglich wird, und fünftens eine klare politische Sichtbarkeit – selbstbewusst vor Ort und nach außen.

    Dieser Plan ist bewusst kein fertiges Programm. Er ist eine Einladung zur gemeinsamen Beratung. Denn gute Antworten entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Austausch. Deshalb setze ich im Rahmen meiner Kandidatur auf eine Dialogoffensive. Ich möchte zuhören, lernen und mich persönlich vorstellen – dort, wo das Minderheitenleben stattfindet. Die Neujahrstagung kann dafür ein Startpunkt sein: für mehr Gespräch, mehr Beteiligung und Orientierung mit gemeinsamer Verantwortung.

  • Jetzt gemeinsam weiterdenken

    Der Artikel „Das sind die Herausforderungen für deutsche Vereine in Sonderburg“ vom 7. Januar 2026 zeigt deutlich, vor welchen Aufgaben viele Vereine der deutschen Minderheit derzeit stehen: begrenzte personelle Ressourcen, steigende Erwartungen und der Anspruch, für Mitglieder und Nutzer attraktiv und relevant zu bleiben.

    Viele dieser Herausforderungen sind keine Einzelfälle, sondern Ausdruck eines notwendigen Entwicklungsprozesses, den wir als Minderheit gemeinsam gestalten müssen. Hier setzt auch mein 5-Punkte-Plan an. Zusammenhalt und Solidarität sollen stärker erlebbar werden – durch Orte und Formate, die Begegnung ermöglichen, Menschen einbinden, Netzwerke knüpfen, die tragen, und Strukturen besser verzahnen.

    Der Sozialdienst Sonderburg hatte aktuell ausdrücklich zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Ich selbst konnte leider nicht teilnehmen, möchte aber betonen, wie wichtig es ist, dass sich die Vereine – hier beispielhaft der Sozialdienst – aktiv mit zentralen Zukunftsthemen der Minderheit beschäftigen. Dass dabei Fragen der Zusammenarbeit zwischen Vereinen, der Wertschätzung des Ehrenamts und der Bedarf an zielgruppengerechten Angeboten diskutiert wurden, ist ein starkes Signal.

    Die Weiterentwicklung unserer Vereine und Institutionen ist eine gemeinsame Aufgabe. Wir haben unterschiedliche Rollen und Aufgaben – kulturell, sozial, politisch oder bildungsbezogen. Uns verbindet jedoch ein zentrales Ziel: den Mitgliedern der deutschen Minderheit und den Nutzerinnen und Nutzern unserer Einrichtungen ein relevantes, zeitgemäßes und verlässliches Angebot zu machen. Der BDN sollte dabei eine klar unterstützende Rolle einnehmen – vernetzend, koordinierend und entlastend. So können Kräfte gebündelt, Doppelstrukturen vermieden und Ehrenamt nachhaltig gestärkt werden.

  • Vor Ort Verantwortung leben

    Mit der Übernahme von elf zusätzlichen Verpflichtungen aus der Sprachencharta setzt die dänische Regierung ein wichtiges Signal. Dieser Schritt ist auch das Ergebnis des langjährigen Engagements des BDN. Dafür vielen Dank. Nach Jahren mit nur dem Mindestumfang an Verpflichtungen ist das ein überfälliges Aufholen im europäischen Vergleich. Doch wie Gwyn Nissen in seinem Leitartikel richtig feststellt: Entscheidend ist nicht, was beschlossen wird, sondern was im Alltag ankommt. Die Sprachencharta wirkt nicht in Kopenhagen, sondern in Apenrade, Tondern, Hadersleben und Sonderburg. Dort müssen die neuen, wie die bestehenden Verpflichtungen mit Leben gefüllt werden.
     
    Aus über 20 Jahren kommunalpolitischer Arbeit im Stadtrat für die Schleswigsche Partei weiß ich, dass Umsetzung Strukturen, Verlässlichkeit und kontinuierlichen Dialog zwischen Minderheit, Politik und Verwaltung braucht. Sonderburg war über Jahre phasenweise ein Positivbeispiel. Seit 2018 gibt es dort einen kommunalpolitischen Kontaktausschuss für die deutsche Minderheit, der die Stadtratsarbeit der SP durch eine enge Zusammenarbeit auf Arbeitsebene ergänzt. Er dient als wichtige Plattform für minderheitenpolitische Anliegen – darunter auch für die Umsetzung der Verpflichtungen aus der Sprachencharta. Das zeigte sich konkret: Deutsche Schulen wurden bei der Nutzung kommunaler Sportanlagen gleichgestellt. Auch die räumliche Entwicklung der deutschen Kindergärten wurde konstruktiv und verlässlich unterstützt. Das Deutsche Museum erhält Zuschüsse, und der Sozialdienst Nordschleswig wird dauerhaft gefördert. Diese Beispiele stehen für Dialog, Vertrauen und klar übernommene kommunalpolitische Verantwortung.

    Damit die neuen Verpflichtungen in allen Kommunen greifen, braucht es flankierende Unterstützung – auch durch den BDN. Ich sehe dies ausdrücklich auch als klaren Arbeitsauftrag an den kommenden Hauptvorsitz: Bedarf und Interessen sichtbar zu machen, das Bewusstsein für den Mehrwert der Sprachencharta zu stärken und die Kommunen praktisch zu begleiten. Denkbar wären kommunale Begleitausschüsse – vor Ort oder kommunalübergreifend. Denn es liegt auch an uns, dass Sprachenrechte in unserem Alltag spürbar werden.

  • Mitten im Wandel – und bereit, ihn zu gestalten

    Der Leserbrief von Andreas Geuss ist von ehrlichem Interesse getragen – und der Blick nach vorne, den er einfordert, ist richtig. Umso wichtiger ist eine Einordnung. Denn bei aller Berechtigung einzelner Fragen verkennt seine Kritik zentrale Entwicklungen, die derzeit im Bund Deutscher Nordschleswiger und im politischen Umfeld der Minderheit stattfinden. Ja, Mitgliedszahlen, Beteiligung und Identifikation sind Herausforderungen. Daraus jedoch ein grundsätzliches Identitätsproblem oder gar einen „Generationenbruch“ abzuleiten, greift zu kurz. Wir erleben keinen Stillstand, sondern befinden uns mitten einen begonnenen und weiter gestaltbaren Generationenwechsel.

    Meine Kandidatur für den Hauptvorsitz des BDN ist deshalb bewusst mit einem klaren 5-Punkte-Plan verbunden. Er setzt auf Zusammenhalt und Solidarität, stärkt Netzwerke und schafft verlässliche Strukturen für echte Teilhabe. Ziel ist ein tragfähiges „Minderheiten-Wir“. Identität verstehe ich dabei nicht als Abgrenzung, sondern als gemeinsames Projekt – offen für unterschiedliche Lebenswege, Generationen und Zugezogene. Entscheidend ist, Beteiligung einfacher, sichtbarer und attraktiver zu machen und Wege in Verantwortung klar zu benennen.

    Dass dieser Wandel teils bereits gelebt wird, zeigen zahlreiche Beispiele: In der Schleswigschen Partei wollen mit Erwin Andresen, Randi Damstedt und Dorthe Andresen neue, auch jüngere Führungspersönlichkeiten Verantwortung übernehmen. Im BDN kandidieren u.a. Rasmus Jessen und Jan Schmidt als Vertreter einer neuen Generation für den stellvertretenden Hauptvorsitz. Im Kommunalwahlkampf standen Wencke Andresen, Leif Curdes und viele junge Spitzen für gelebte Verantwortung. Auch in den Verbänden ist Erneuerung sichtbar – der Deutsche Jugendverband ist dafür nur ein Beispiel und entwickelt unter Jasper Andresens Leitung seine Arbeit erfolgreich weiter. Nicht zuletzt hat auch im Hauptamt im Haus Nordschleswig ein Generationswechsel eingesetzt, der frische Impulse mit Erfahrung verbindet.

    Die deutsche Minderheit verliert ihre Identität nicht, sondern erneuert sie im Dialog der Generationen. Wir stehen vor einer Gestaltungsaufgabe. Mein Ziel ist es, diese Bewegung zu bündeln, die Minderheit weiter zu mobilisieren und zu einer starken, zeitgemäßen Entwicklung beizutragen.

  • Gleichstellung ist nicht nur eine Personalfrage

    Die anhaltende Diskussion über die geschlechtliche Besetzung des Hauptvorsitzes im Bund Deutscher Nordschleswiger zeigt vor allem eines: Beim Thema Gleichstellung besteht weiterhin ein spürbarer Kommunikations- und Umsetzungsbedarf. Gleichstellung ist im BDN jedoch kein neues Versprechen. Mit der Gleichstellungspolitik von 2019 und der Einrichtung der Arbeitsgruppe Gleichstellung existiert eigentlich ein klarer, institutionell verankerter politischer Auftrag.
     
    Problematisch ist, dass der öffentliche Diskurs oft auf die Frage der männlichen oder weiblichen Besetzung des Hauptvorsitzes verengt wird. Gleichstellung entscheidet sich jedoch nicht an einer Person oder einem Amt, sondern daran, ob Haltung, Strukturen und Entscheidungsprozesse zusammenpassen. Wer Gleichstellung ernst nimmt, muss sie programmatisch denken und konsequent im Alltag der Minderheit leben. Als Kandidat für den Hauptvorsitz ist es mein Anspruch, Gleichstellung zur verbindlichen Pflichtaufgabe des BDN zu machen. Ein Gleichstellungs-Aktionsplan mit klaren Zielen, Zuständigkeiten und Zeitrahmen soll in der Arbeitsgruppe Gleichstellung erarbeitet, mit dem Frauenforum Nordschleswig abgestimmt, vom Hauptvorstand beschlossen und in seiner Umsetzung begleitet werden. 
     
    Wichtig ist: Gleichstellung bedeutet nicht, Menschen auf ihr Geschlecht zu reduzieren. Maßstab müssen Kompetenz, Haltung und Programm sein – nicht Zuschreibungen oder symbolische Erwartungen. Dies gilt für alle Bewerberinnen und Bewerber, auch für meine Gegenkandidatin.
     
    Ein wirksamer Ansatz reicht über Gremienbesetzungen hinaus. Er umfasst zeitgemäße Organisations- und Sitzungskultur, bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt, Familie und Beruf, gezielte Qualifizierung und Mentoring sowie Kommunikation, die Vielfalt sichtbar macht. Positive Beispiele aus der Praxis der Minderheit zeigen, dass Gleichstellung dort gelingt, wo Strukturen Verantwortung ermöglichen. Wird Gleichstellung Programm, Prozess und gelebte Praxis, wird sie zur Stärke der deutschen Minderheit insgesamt.

  • Mein Ziel: Vertrauen stärken, Beteiligung öffnen

    Der Artikel im Nordschleswiger vom 4. März über die anstehende Delegiertenversammlung greift eine Frage auf, die in Teilen der Minderheit diskutiert wird: Wie bilden sich Meinungen – und wie kommen Delegierte zu ihrer Entscheidung? Dass dabei auch über Netzwerke, Gespräche und Abstimmungen im Vorfeld gesprochen wird, gehört zu einer lebendigen demokratischen Kultur. Wichtig ist mir der Blick auf das Ganze. Die Delegiertenversammlung ist das höchste Gremium unserer Minderheit. Rund 200 Delegierte werden nach Tingleff entsandt. Sie repräsentieren unterschiedliche Vereine und Einrichtungen sowie verschiedene Lebensrealitäten. Diese demokratisch legitimierte Vielfalt ist eine große Stärke unserer Minderheit.
     
    In den vergangenen Wochen habe ich bei zahlreichen Orts- und Bezirksvereinen meine Ideen vorgestellt und viele Gespräche geführt. Diese Begegnungen waren offen, konstruktiv und von großem Verantwortungsbewusstsein geprägt. Sie haben meinen Eindruck bestätigt: Unsere Strukturen funktionieren. Ich habe großes Vertrauen in die bestehenden Prozesse, in unsere Gremien und vor allem in die Delegierten selbst. Diese Gespräche werde ich in den kommenden Wochen und Monaten fortführen. 

    Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass wir mehr Beteiligung wagen müssen und die ganze Minderheit stärker aktivieren sollten. Engagement muss leichter zugänglich und attraktiver werden. Neue Mitmach-Formate und niedrigschwellige Wege können helfen, mehr Menschen für Verantwortung und öffentliche Debatten zu gewinnen.
     
    Dabei sollten wir offen darüber sprechen, ob und wo unsere demokratischen Prozesse weiterentwickelt werden können – etwa im Spannungsfeld zwischen repräsentativen Strukturen und stärker basisorientierten Beteiligungsformen. Solche Fragen verdienen gemeinsame Beratung und sorgfältige Abwägung in der Minderheit. Dieser Aufgabe möchte ich mich – sollte ich zum Hauptvorsitzenden gewählt werden – gerne annehmen.
     
    Eine starke Minderheit lebt vom Füreinander. Die Delegiertenversammlung ist dafür ein zentraler Ort unseres „Minderheiten-Wir“ und verdient Vertrauen und weitere Stärkung.

  • Engagement, das verbindet

    Das frühere Stadtratsmitglied der Schleswigschen Partei, Christel Leiendecker, übernimmt den Vorsitz der Lokalvereinigung der dänischen Krebsgesellschaft Kræftens Bekæmpelse in der Kommune Sonderburg. Damit stellt sie ihre Erfahrung und ihr Engagement erneut in den Dienst einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe – und gibt zugleich Anlass, bürgerschaftliches Engagement in Nordschleswig besonders hervorzuheben.

    Die Arbeit von Kræftens Bekæmpelse vor Ort verbindet Prävention und Aufklärung mit Unterstützung für Krebspatientinnen und -patienten sowie deren Angehörige – relevant auch für Mitglieder der deutschen Minderheit, aber eben nicht nur für sie. Dass sich Christel Leiendecker hier engagiert, ist ein starkes Signal: Politisches Engagement endet nicht mit einem Mandat, sondern kann in neuen Formen weiterwirken.

    Gerade für die deutsche Minderheit hat dies eine besondere Bedeutung. Viele ihrer Mitglieder übernehmen Verantwortung – nicht nur in den eigenen Organisationen und Einrichtungen, sondern auch außerhalb unserer üblichen Strukturen. Sie engagieren sich in Vereinen, Foren und Initiativen und ergänzen dabei gezielt die Angebote der Minderheit. Das zeigt: Angehörige der Minderheit sind selbstverständlich Teil der gesamten Gesellschaft und übernehmen aktiv Verantwortung für das Gemeinwesen. Dieses Engagement steht für Offenheit, Integration und gelebte Mitverantwortung.

    Zahlreiche Menschen leisten auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl – etwa durch ihr Engagement in den Seniorenräten in allen vier Kommunen Nordschleswigs, in sozialen Einrichtungen, in Organisationen wie Handicapråd, Hjerteforening oder Red Barnet sowie in den vielen Vereinen und Initiativen vor Ort. Sie tragen das gesellschaftliche Miteinander und stärken den Zusammenhalt. Solches Engagement stärkt unsere Gesellschaft insgesamt und verdient Anerkennung. Christel Leiendeckers neue Aufgabe ist dafür ein ermutigendes Beispiel.

  • Verantwortung übernehmen heißt gestalten

    Die Schließung des Standortes Rapstedt durch den Deutschen Schul- und Sprachverein für Nordschleswig ist schmerzhaft – und zugleich nachvollziehbar. Angespannte Finanzlage und rückläufige Kinderzahlen machen Entscheidungen dieser Art notwendig. Verantwortung bedeutet jedoch nicht nur, Zahlen zu betrachten, sondern auch die konkreten Auswirkungen auf Menschen, Vertrauen und Identität.

    Die Aussage des BDN-Hauptvorsitzenden Hinrich Jürgensen, dass die Verantwortung der gesamten Minderheit gilt, ist richtig und wichtig. Sie bleibt jedoch unvollständig, wenn sie nicht zugleich die konkrete Verantwortung für jede einzelne Einrichtung mitdenkt. Die Schließung von Rapstedt zeigt, wie eng beides miteinander verbunden ist: Für die betroffenen Familien bedeutet sie den Verlust von Vertrautem, Identität und gelebter Kultur. Minderheitenpolitik muss das Große und Ganze im Blick behalten – und zugleich die Bedeutung der einzelnen Orte und Einrichtungen ernst nehmen. Diese Balance ist keine Nebenfrage, sondern zentral – und die aktuelle Entscheidung ist ein Weckruf, beides künftig noch konsequenter zusammenzudenken.

    Neben tragfähigen schulpädagogischen Konzepten brauchen unsere Einrichtungen klare Standortkonzepte: Wie stärken wir Sichtbarkeit, Profil und Entwicklung? Wie gewinnen wir neue Familien? Wie sichern wir Qualität unter veränderten Bedingungen – bei langfristiger Planungssicherheit und mit aktiver Beteiligung von Haupt- und Ehrenamtlichen? Zukunftsfähigkeit entsteht nicht allein durch Sparen, sondern durch strategisches Gestalten, auf Basis stabiler Rahmenbedingungen und verlässlicher Strukturen.

    Unsere Schulen und Kindergärten müssen ein verlässliches Fundament bieten: Sie sollen Orte sein, die Familien Sicherheit geben und langfristig Perspektiven eröffnen. Nur so können Kinder, Eltern und Mitarbeitende sich dauerhaft auf sie verlassen. Die Entscheidung ist kein Rückzug, sondern ein Wendepunkt, der uns verpflichtet, die Zukunft unserer Minderheit aktiv, gemeinsam und zuversichtlich zu gestalten.